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Absurdes Spielen

© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus

© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus

Das Schauspielhaus eröffnet die Saison 2011/ 2012 mit „Puppen“ von Kevin Rittberger. Das Thema ist „Arbeit“ steht im Programmheft, oder vielmehr der Verlust derselben und der Sprache und der Liebesfähigkeit gleich dazu. Von Anti-Utopien ist da die Rede und von antikapitalistischer Polemik. Ziemlich sophisticated das alles. Abstrakt, lose auch die Textform. Ratlos die Stimmung.

Die Spiellust des Ensembles Jung, Kirsch, Mayer und Strutzenberger hingegen mitreißend, dass es einfach Spaß macht zuzusehen. Da wird herzhaft gegen den Ventilator angekämpft, da werden absurde Dialoge ausgekostet, da wird Spaß am chorischen Sprechen vermittelt und ein leidenschaftlicher Monolog dem Thema Wurstherstellung gewidmet. Da macht es Sinn von Theater SPIELEN zu reden. Und auch die Regie trägt mit humorvollen Einfällen bei.

Der Sinn des Spielens ist der Spaß am Spielen. Womöglich sollten wir uns im absurden Arbeitsleben heutzutage öfters daran erinnern.

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